Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft, Note: 1,0, Universität zu Köln (Institut für Deutsche Sprache und Literatur), Veranstaltung: Proseminar: Neuere Deutsche Literaturwissenschaften: Krieg und Konflikte in aktueller Kinder- und Jugendliteratur, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Hausarbeit untersucht den Roman "Die Zeit der Wunder" von Anne-Laure Bondoux im Hinblick auf die Frage, inwieweit die Mobilität des Protagonisten seine Entwicklung beeinflusst. Der Roman erzählt die Geschichte des Jungen Koumaïl, der mit seiner Mutter Gloria aus dem Kaukasus nach Frankreich flüchten muss, um die Verbindung zu seinem terroristischen Vater ZemZem Dabaïev zu kappen. Dies erfährt der Protagonist, Ich-Erzähler und somit auch der Rezipient aber erst am Romanende. Zuvor ist man in dem Glauben, Koumaïl hieße Blaise Fortune und sei eigentlich Franzose, der bei einem Zugunglück seine Mutter verlor. Gloria erzählt ihm, sie habe während des Unglücks ihn und die Pässe gerettet. Damit möchte sie ihnen ein besseres Leben in Frankreich ermöglichen. Im Gegensatz zu seiner Mutter gelingt Koumaïl die Grenzüberschreitung in die Französische Republik, sodass die Figuren von dort an getrennt sind. Die Hausarbeit beginnt mit einer Erzähltextanalyse, gefolgt von einer Figurenanalyse, in der die Figurenkonzeption, Charakterisierungstechniken, der textspezifische soziale Raum und das Handlungsmodell nach Greimas betrachtet werden. Anschließend kommt es zur Analyse des Raumes, wobei der Fokus auf den komplementären Gegensätzen der Teilräume und den Wegstrukturen im Raum liegt. Darauf aufbauend beschäftigt sich die Arbeit zuletzt mit der Gattung des Adoleszenzromans, um Unterschiede oder Gemeinsamkeiten mit dem Roman "Die Zeit der Wunder" herauszustellen. Diese Untersuchungen zeigen den Kontrast zwischen Frankreich und dem Kaukasus in Bezug auf Krieg, Frieden, Bildung, Armut und Freundschaft, sowie die Schwierigkeit der Aufrechterhaltung von Sozialbeziehungen und die damit verbundene enge Bindung zu Gloria. Weiter wird die nötige Hoffnung, um die widrigen Umstände zu ertragen, gezeigt. Außerdem geht es um Autonomieentfaltung, welche aufgrund der fremdbestimmten Mobilität und der Aktanten, die Entscheidungen für Koumaïl treffen, problematisch ist.

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